Münstermusik Konstanz


Chorsinfonisches Konzert "Unvollendet?!"

Sonntag, 31. Oktober, 19.00 Uhr

Allerheiligen, 1. November, 17.00 Uhr

 

Franz Schubert (1797 - 1828) Sinfonie in h „Unvollendete“ (D 759)

Charles E. Ives (1874 - 1954) The Unanswered Question

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) Große Messe c-moll (KV 427)

 

Solisten:

Sopran: Maria Bernius

Sopran: Franziska Bobe

Tenor: Maximilian Vogler

Bass: Clemens Morgenthaler

 

Vokalensemble Konstanz

Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Leitung: Münstermusikdirektor Alexander Rüth

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Die beiden chorsinfonischen Konzerte an Allerheiligen nehmen unter dem Titel „Unvollendet?!“ Bezug zur Corona-bedingten Kultur-Zäsur der aktuellen Zeit. So erklingen bedeutende Werke der Musikgeschichte, deren Kompositionsprozesse aus ungeklärten Gründen jäh unterbrochen wurden und daher unvollendet blieben.

Die düster-mystischen Klänge von Franz Schuberts Schuberts Sinfonie in h-Moll eröffnen diese Konzerte zu Allerheiligen. Der Komponist unterbrach die Arbeit an dieser Komposition im Herbst 1822, seine „Unvollendete“ wird er niemals fertigstellen. Lediglich zwei vollständige Sätze dieses Fragments sind überliefert – was ihrer Faszination bis heute keinen Abbruch getan hat, im Gegenteil!

Chales Ives stellt in einem seiner bekanntesten Werke „The Unanswered Question“ die Sinnfrage: Das kurze Stück stellt drei musikalische Schichten programmatisch gegenüber:  ein siebenmaliges Trompeten-Motiv („die ewige Frage nach der Existenz“), ein sechsmal darauf reagierendes Holzbläserquartett („Jagd nach der unsichtbaren Antwort“), und die Streicher mit ihrer durchgehenden choralartigen Klangfläche („Schweigsamkeit der Druiden, die nichts wissen, sehen und hören“).

Den musikalischen Höhepunkt bildet W. A. Mozarts große Messe in c-Moll. Sie gilt als eine der herausragenden Messvertonungen der Musikgeschichte - obwohl sie, wie auch sein Requiem, unvollendet blieb. Über die Hintergründe ranken sich seit je her viele Spekulationen. Aus Mozarts Briefen an seinen Vater Leopold geht hervor, dass die Arbeit an dieser Messe ohne jeden Auftrag womöglich als eine Art Gelübde zur Hochzeit mit seiner Frau Constanze zu verstehen ist: „es ist mir nicht ohne vorsatz aus meiner Feder geflossen - ich habe es in meinem Herzen wirklich versprochen und hoffe es auch wirklich zu halten“. Die fulminanten, strahlenden Klänge der doppelchörigen Osanna-Fuge des Sanctus setzen einen absolut vollkommenen Schlusspunkt dieser Konzerte voller scheinbar unvollendeter Werke und unbeantworteter Fragen.

Mit diesen beiden Konzerten gibt der neue Münstermusikdirektors Alexaner Rüth seinen musikalischen Einstand und sie bilden gleichzeitig die Wiederaufnahme der großen Chor- & Orchesterkonzerte am Konstanzer Münster nach langer Zeit.

Hinweis: Einlass nur mit 3G-Nachweis


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